In der Session vom 1. Dezember 2008 werden Präsident und Vize-Präsident für den Kantonsrat
neu gewählt. Für das Jahr 2009 soll die Ehre an Adrian Borgula von der Grünen Partei gehen.
Gewählt wird aber auch sein Stellvertreter, der dann ein Jahr später zum „höchsten Luzerner"
erkoren werden soll.
Hans Luternauer, von der FDP nominiert, politisiert seit 1999 im Kantonsrat. Der 55jährige
Luternauer ist im Hauptamt Gemeindepräsident und präsidiert das Regionale Alters- und
Pflegezentrum Reiden. Einen Namen hat er sich auch in der Blasmusikszene gemacht, wo er
kantonaler und später eidgenössischer Verbandspräsident war. Luternauer liebt die reinen Töne,
nicht nur als aktiver Musikant, sondern auch als Politiker, wo er als sachlicher Argumentierer und Schaffer gilt.
Bereits zum dritten Mal darf Max Pfister als Präsident der Luzerner Regierung vorstehen.
Als amtierender Vize-Präsident wird Pfister in der Dezember-Session zum Regierungspräsidenten
2009 gewählt. Der initiative Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsminister geniesst ein hohes Ansehen
in der Luzerner Bevölkerung. Der in Nebikon wohnhafte Regierungspräsident des Jahres 2009
stammt das dem Wiggertal, während auch der Kantonsratspräsident 2010 „durch und durch"
Wiggertaler ist. Bereits im Jahre 2000 gab das Wiggertal den politischen „Ton" an, als der
Dagmerseller Ruedy Scheidegger Grossratspräsident und Max Pfister Schulheiss war (damals
galten noch die Bezeichnungen aus der alten Kantonsverfassung).